Glossar
zur Betreuung und Pflege

Pflege und Betreuung – bei Toll Betreuung sind Sie in guten Händen

Die häusliche Umsorgung pflegebedürftiger Menschen wird immer beliebter. Vor allem bei einem guten psychischen Allgemeinbefinden lohnt es sich immens, eine Pflege und Betreuung in den eigenen vier Wänden in Betracht zu ziehen. Die betroffenen Personen werden nicht aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen, können dadurch möglichst viele Routinen übernehmen und sind deswegen beruhigter und sorgloser. Doch auch darüber hinaus ergeben sich viele Vorteile! Erfahren Sie mehr über die umfangreichen und individuell anpassbaren Möglichkeiten und sammeln Sie nützliche Informationen zum Thema Betreuung zu Hause!

Wo liegt der Unterschied zwischen Pflege und Betreuung?

Da immer mehr Menschen im höheren Alter pflegebedürftig werden, ist es von Vorteil, sich auch schon vorher über die verschiedenen Varianten zu informieren. Meist wird mit zwei unterschiedlichen Begriffen jongliert: Pflege und Betreuung. Auch wenn es meist angenommen wird, sind es keineswegs Synonyme: Beide Bezeichnungen stellen verschiedene Wege der Fürsorge dar. Sowohl Leistungen der Pflege als auch der Betreuung lassen sich über die Pflegekasse abrechnen. Dadurch erhalten Sie nützliche Zuschüsse. Denn auch, wenn die Umsorgung zu Hause meist günstiger ist: Eine reguläre Rente reicht zur Kostendeckung nur in den seltensten Fällen aus. Doch wie lassen sich die Varianten unterscheiden? Gibt es noch weitere Wege?

Pflege

Die häusliche Pflege wird durch eine Krankenpflegerin oder einen Krankenpfleger durchgeführt. Zu ihren Aufgabengebieten zählen Tätigkeiten, die über die reguläre Betreuung hinausgehen. Dazu gehören vor allem medizinische Versorgungsmaßnahmen, wie das Wechseln von Verbänden, das Verabreichen von Medikamenten und das Waschen der Patienten. Der Begriff Pflege bezeichnet deswegen meist eine Fürsorge für einen relativ unselbstständigen Menschen, der durch eine schwere Krankheit zum Beispiel stark in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist und auch eine regelmäßige medizinische Versorgung benötigt.

Betreuung

Eine Betreuungskraft hingegen unterstützt die betroffene Person vor allem in der Verrichtung alltäglicher Tätigkeiten. Dazu gehört das An- und Auskleiden, die Hilfe bei der täglichen Hygiene und meist auch Unterstützung im Haushalt und beim Einkaufen. Jedoch dürfen auch Betreuungskräfte pflegerische Tätigkeiten übernehmen, wie zum Beispiel das Messen des Blutzuckers mit anschließendem Verabreichen von Insulin, der Gabe von Medikamenten und dem Wechsel von Verbänden. Dafür müssen sie jedoch von medizinischem Fachpersonal angeleitet und beauftragt werden.

Was ist unter einer Pflegeassistenz zu verstehen?

Eine Pflegeassistenz richtet sich vor allem an Menschen mit Handicap, die sich ein aktives Leben wünschen. Ganz gleich, ob kulturelle Erlebnisse, das Aufnehmen eines Studiums oder einige Arbeitsstunden pro Woche: Die Möglichkeiten sind vielseitig und meist fehlt dazu nur eine Begleitperson, die dafür sorgt, dass alles rund läuft. Damit ist eine Pflegeassistenz die ideale Lösung für Pflegebedürftige, um ein möglichst selbstständiges und erfülltes Leben zu genießen. Die Aufgaben der Pflegeassistenten werden dabei je nach Bedarf festgelegt.

Vorteile von Pflege und Betreuung in den eigenen vier Wänden

Auch wenn die Pflegebedürftigkeit eines geliebten Verwandten oft nicht von heute auf morgen geschieht, ist es trotzdem eine schwere Zeit für die betroffenen Angehörigen. Plötzlich gibt es viel zu organisieren. Allen voran steht die Frage: Wie geht es nun weiter? Wer kümmert sich und was ist die beste Lösung? Auch wenn sie mehr Umstellung für Ihren Haushalt erfordert, ist die Betreuung Pflegebedürftiger zu Hause im Gegensatz zum Pflegeheim immer noch das lohnendste Resultat. Folgende Vorteile ergeben sich – sowohl für die zu pflegende Person, als auch für Sie und Ihre Angehörigen:

Gewohntes Umfeld

Ermöglichen Sie es Ihrem Angehörigen, sich in Ruhe in den gewohnten Räumlichkeiten vom Krankenhausaufenthalt zu erholen oder mit den eigenen Beeinträchtigungen umzugehen. Es ist schon schwer genug, sich daran zu gewöhnen, von nun an auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Jede Konstante zu dem früheren Alltag ist hierbei Gold wert!

Individuelle Pflege

Bei einer Seniorenbetreuung zu Hause können die Pflegekräfte viel individueller und persönlicher ihre Arbeit verrichten und auf den jeweiligen Patienten eingehen. Sowohl der Kontakt zueinander als auch die Aufgabenverteilung erfolgen unmittelbarer als im Pflegeheim. Sogar der Tagesablauf kann meist selbstständiger geplant werden!

Der Kontakt zu den Familienmitgliedern bleibt

Durch die Betreuung im eigenen Zuhause bleibt auch der Kontakt zu den eigenen Familienmitgliedern nicht auf der Strecke. Wohnen Sie im selben Haus, können Sie sich täglich sehen. Auch bei verschiedenen Haushalten können gewohnte Besuchsroutinen beibehalten werden.

Preis

Findet die Pflege zu Hause statt, können sich auch die übrigen Familienmitglieder je nach Bedarf und Wunsch mit einbringen. Das stärkt die Bindung und Sie verbringen weiterhin Zeit miteinander. Darüber hinaus lässt sich dadurch auch gutes Geld sparen, wenn Sie einige Aufgaben – zum Beispiel die teilweise Betreuung am Wochenende – selbst übernehmen möchten. Doch auch davon abgesehen ist die häusliche Pflege meist etwas günstiger als ein Pflegeheim.

Die 24-Stunden-Pflege

Eine hohe und andauernde Pflegebedürftigkeit bedeutet nicht gleichzeitig, dass es nur noch den Weg ins Pflegeheim gibt. Auch Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden müssen, können ihren Lebensabend durchaus zu Hause verbringen. Denn durch die Toll Betreuung und Pflege erfahren Sie eine überaus flexible und persönliche Fürsorge – direkt in Ihren eigenen vier Wänden!
Doch wie funktioniert die 24-Stunden-Pflege? Ganz einfach: Eine fest angestellte Pflegekraft wohnt bei Ihnen im Haus und stellt sich Ihnen in unterschiedlichen Arbeitsphasen zur Verfügung. In der aktiven Zeit werden die pflegebedürftigen Personen intensiv betreut, mit allem, was sie benötigen. Der persönliche Tagesablauf findet dabei ungemein Beachtung. Je nach gesundheitlicher Verfassung werden die Patienten auch physisch und psychisch gefördert. Nach Absprache können ebenfalls anfallende Aufgaben im Haushalt übernommen werden. Die Bereitschaftszeit umfasst die Freizeit der Pflegekraft. Jedoch ist sie währenddessen bei auftretenden Fragen oder für Hilfeleistungen stets einsatzbereit. Zuletzt gibt es die Rufbereitschaftszeit, in der der Pfleger oder die Pflegerin sich nicht im Haus aufhalten muss, aber jederzeit erreichbar ist.

Toll Betreuung und Pflege: Welche Kurzzeitpflegen werden angeboten?

Nicht immer ist eine Dauerpflege auf unbestimmte Zeit notwendig. Oftmals hilft Betroffenen schon eine zeitlich begrenzte Unterstützung, vor allem, wenn die Unselbstständigkeit nur aufgrund einer Operation anfällt oder die regulär betreuenden Personen verhindert sind. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeit der Pflege und Betreuung in Kurzzeit!

Krankenhausnachpflege

Auch wenn keine langfristige Pflegebedürftigkeit besteht, ist eine gewisse Krankenhausnachpflege nach Operationen oder schwereren Erkrankungen durchaus notwendig. Diese wird genau auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst, sodass individuelle Lösungen keine Herausforderungen darstellen.

Verhinderungspflege

Ihr pflegebedürftiger Angehöriger wird normalerweise von einem oder mehreren Familienangehörigen gepflegt, doch nun steht ein Urlaub an? Kein Problem! Nehmen Sie Kontakt zu Toll Betreuung und Pflege auf und vereinbaren Sie für den gewünschten Zeitraum eine Verhinderungspflege. Auch in Fällen von Krankheit der pflegenden Person kann sie zum Tragen kommen. Finanziell unterstützt werden Sie dabei von der Pflegeversicherung der zu pflegenden Person – solange mindestens Pflegegrad 2 vorliegt. Dann werden die nachgewiesenen Kosten der Ersatzpflege für maximal sechs Wochen pro Kalenderjahr übernommen.

Urlaubsbegleitung

Doch auch ein Verreisen der pflegebedürftigen Person ist kein No-Go! Dank der Urlaubsbegleitung von einer fachkundigen Pflegekraft können ältere und kranke Menschen noch in den wohlverdienten Urlaub fahren. Ganz gleich, ob gemeinsam mit der Familie oder allein mit dem jeweiligen Pfleger oder der Pflegerin: Eine möglichst hohe Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit stehen für uns an erster Stelle.

Sterbebegleitung

Um den Patienten und Familienangehörigen die letzte Lebenszeit so angenehm wie möglich zu bereiten, empfiehlt sich eine Sterbebegleitung in den eigenen vier Wänden. Das Umfeld ist bekannt und persönlich, der Umgang möglichst würdevoll. Unsere erfahrenen Pflegekräfte werden unterstützt durch kompetente Schmerztherapeuten und Palliativteams, sodass der Abschied so einfühlsam wie möglich vonstattengeht.

Die ersten Schritte: Was tun, wenn eine Pflegebedürftigkeit entsteht?

Ganz gleich, ob durch eine Krankheit oder durch einen Unfall: Eine Pflegebedürftigkeit kann von einem Tag auf den nächsten eintreten. Doch was tun, wenn Sie selbst oder ein geliebtes Familienmitglied plötzlich betroffen ist? Wir geben Ihnen nützliche Hilfestellungen!

  • Informieren Sie sich im behandelnden Krankenhaus darüber, wie hoch der Pflegebedarf einzuschätzen ist. Mit diesen Auskünften können Sie besser organisieren und weitere Schritte planen.
  • Nehmen Sie Kontakt zur betreffenden Krankenkasse auf und nutzen Sie die Angebote der kostenlosen Pflegeberatung. Dadurch verschaffen Sie sich einen ersten Überblick, was möglich und nötig ist. Beantragen Sie einen Pflegegrad! Nur dadurch gelingt es, finanzielle Unterstützung zu erhalten.
  • Überlegen Sie nun, welche Pflegeformen in die nähere Auswahl kommen. Ist eine häusliche Pflege und Betreuung realisierbar? Und wenn ja: Möchten Sie einen Teil der Fürsorge übernehmen?
  • Auch allerlei rechtliche Vorgänge müssen geregelt werden. Dabei geht es anfangs vor allem darum, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung auszustellen, sollte das noch nicht geschehen sein.
  • Beantragen Sie die benötigte finanzielle Unterstützung wie Pflegegeld oder Sozialhilfe.
Hinweis
Die von uns verwendete Bezeichnung „24 Stunden Pflege und Betreuung“ bedeutet nicht, dass unsere Pflegekräfte 24 Stunden am Stück arbeiten. Es existieren Arbeitszeitregelungen, die einzuhalten sind. Der täglich zur Verfügung stehende Stundenumfang beinhaltet eine aktive Zeit, eine Bereitschaftszeit und eine Rufbereitschaftszeit.
Während der Rufbereitschaftszeit besteht für die Pflegekraft keinerlei Verpflichtung sich im Haus aufzuhalten.
Die Begriffe „24 Stunden Pflege“ und „24 Stunden Betreuung“ werden umgangssprachlich und branchenüblich genutzt.