Intensive Pflege

bei Wachkoma

Pflege bei Wachkoma

Ob nach einem Unfall, Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma: Wenn die Großhirnrinde die Funktion versagt, befinden sich Menschen im Wachkoma – einem dem Schlaf ähnlichen, bewusstlosen Zustand. Dieses meist dauerhafte Koma beim sogenannten appallischen Syndrom erfordert intensive Betreuung und Pflege. Nach der intensivmedizinischen Versorgung ist daher die ambulante Pflege eine notwendige Option. Die Pflege bei Wachkoma ist deshalb besonders herausfordernd, weil die Kommunikation mit den Betroffenen häufig weder über Sprache noch über Mimik und Gestik möglich ist. In Pflegeheimen besteht daher manchmal die Gefahr, dass die Patienten während der Pflege bei Wachkoma nicht individuell genug behandelt und persönlich angesprochen werden. Anders ist dies bei der ambulanten Pflege von Toll Betreuung und Pflege, denn die Betreuung zu Hause und die intensive Zuwendung unserer deutschen, fest angestellten Pflegekräfte zeichnen uns aus. Gerade weil eine Rückmeldung vom Betroffenen nicht möglich ist, sind professionelle Pflegeleistungen durch erstklassige Pflegekräfte unerlässlich, um eine adäquate Versorgung sicherzustellen.

Individuelle Pflege bei Wachkoma

Die Pflege bei Wachkoma fällt sehr individuell unterschiedlich aus und richtet sich vor allem während der Rehabilitation stark nach dem Grad der Selbstständigkeit der Betroffenen. Doch bereits während des Wachkomas selbst ist intensive Pflege notwendig. Neben der körperlichen Hygiene und der Nahrungsaufnahme spielt vor allem die aktivierende Pflege in dieser Phase eine wichtige Rolle. Damit sind die Erhaltung, das Wiedererlangen und das Training der Fähigkeiten des Betroffenen gemeint, was zum Beispiel durch Muskelstimulation, Schlucktraining oder Koordinationsübungen erreicht werden kann. Und auch in die Grundversorgung lassen sich Stimulationen integrieren, die genauestens auf die individuelle Situation abgestimmt sein müssen, um die Chancen für eine Bewusstseinsänderung des Patienten zu erhöhen. In enger Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten nimmt die Pflege bei Wachkoma somit einen hohen Stellenwert in der Betreuung ein.