DGS – Die Versorgergesellschaft stiftet Schmerzpreis 2019

Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie ausgeschrieben

Berlin, 27.08.2018. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) verleiht seit 1986 zusammen mit der Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL) jährlich den DEUTSCHEN SCHMERZPREIS – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie. Mit ihm werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich durch wissenschaftliche Arbeiten über Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzzustände verdient gemacht oder die durch ihre Arbeit oder ihr öffentliches Wirken entscheidend zum Verständnis des Problemkreises Schmerz und den davon betroffenen Patienten beigetragen haben.

Der Förderpreis in Höhe von 5.000 € wird im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages in Frankfurt/Main verliehen und im Jahr 2019 gemeinsam von der DGS, der größten Gesellschaft praktisch tätiger Schmerztherapeuten, und der DSL, der bundesweit größten Selbsthilfeorganisation chronisch schmerzkranker Menschen und ihrer Angehörigen, erstmals ohne kommerzielle Unterstützung der pharmazeutischen Industrie gestiftet. Nominierungen und Bewerbungen müssen bis spätestens 30. November 2018 bei der Geschäftsstelle eingereicht werden. Die Wahl erfolgt durch eine unabhängige Jury und den wissenschaftlichen Beirat.

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Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ist mit rund 4.000 Mitgliedern die größte Gesellschaft praktisch tätiger Schmerztherapeuten in Europa. Sie setzt sich für ein besseres Verständnis und für bessere Diagnostik und Therapie des chronischen Schmerzes ein. Bundesweit ist sie in rund 125 regionalen Schmerzzentren organisiert, in denen interdisziplinäre Schmerzkonferenzen veranstaltet werden. Oberstes Ziel der DGS ist die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen. Mit der Anfang 2018 verabschiedeten DGS-Agenda 2020plus soll zukünftig die Qualität in der Schmerzmedizin durch die Etablierung von Therapiestandards sowie die Verbesserung der Aus-, Fort- und Weiterbildung auf den Gebieten der Schmerzdiagnostik und Schmerztherapie für Ärzte aller Fachrichtungen noch weiter ausgebaut werden.

Zur Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL) gehören inzwischen mehr als 3.000 Mitglieder, die von spezifischen Informationsangeboten und individueller Beratung profitieren. Mehr als 80 regionale Selbsthilfegruppen bieten Patienten sogar konkrete Unterstützung vor Ort. Auf Bundesebene engagiert sich der Verein darüber hinaus für die Rechte von Betroffenen in Öffentlichkeit und Politik. Zudem hat die Patientenorganisation mit der DGS einen starken ärztlichen Partner an der Seite – mit dem Überblick über die aktuellsten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Schmerzmedizin.

Weitere Aktivitäten der DGS
Im Laufe der Jahre konnte die Fachgesellschaft viele ihrer Ziele realisieren. Dazu gehören der Aufbau des bundesweiten Versorgungsforschungsprojekts „DGS PraxisRegister Schmerz“ und die Entwicklung von „DGS PraxisLeitlinien“, die neue Standards für eine patientenorientierte schmerzmedizinische Versorgung setzen. Die DGS gibt den „Schmerztherapieführer“ heraus, in dem alle Mitglieder aufgelistet sind. Über die Fortbildungsplattform „DGS-Campus“ können sich Schmerzmediziner regelmäßig zertifizieren lassen – zusätzlich wurden hier nichtärztliche Berufsgruppen wie Physiotherapeuten und Apotheker („NetzwerkApotheke Schmerz“) in die schmerzmedizinische Aus- und Weiterbildungen integriert. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Veranstaltungen „Innovationsforum Schmerzmedizin“ in Berlin und dem gemeinsam mit der Deutschen Schmerzliga e.V. organisierten „Deutschen Schmerz- und Palliativtag“ in Frankfurt/Main, treffen sich jedes Jahr mehrere hundert Schmerzexperten /-interessierte, um sich fortzubilden und sich über die neuesten Entwicklungen auszutauschen.

Weiterführende Links:
www.dgschmerzmedizin.de
www.innovationsforum.de
www.schmerz-und-palliativtag.de
www.schmerzliga.de

 

Geschäftsstelle

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

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