Individuelle Pflege
bei chronischen Wunden

Chronische Wunde: professionelle Pflege in den eigenen vier Wänden

Wenn Sie sich an einem Messer schneiden oder sich bei einem Sturz das Knie aufschürfen, hilft ein Pflaster, um die Wunde zu versorgen. Doch anders verhält es sich bei einer chronischen Wunde, die für fast eine Million Menschen in Deutschland zum Alltag dazugehört. Diese wird häufig durch eine Grunderkrankung hervorgerufen, die im Rahmen der Wundbehandlung ebenfalls therapiert werden muss. Chronische Wunden sind nicht nur schmerzhaft für die Betroffenen, sie bedürfen auch einer täglichen Pflege durch eine geschulte Pflegefachkraft.

Wir als ambulanter Pflegedienst ermöglichen eine Betreuung in Ihrer gewohnten Umgebung. Durch hausinterne Weiterbildungen sind die Pflegekräfte von Toll-Betreuung bestens auf die Unterstützung bei der Versorgung von chronischen Wunden vorbereitet. Zur optimalen Wundversorgung sollte dringend ein zusätzlicher ambulanter Pflegedienst hinzugezogen werden welcher die Behandlungspflege übernehmen kann. Die Behandlungspflege nach Sozialgesetzbuch Fünf (SGB V) umfasst ausschließlich medizinische Leistungen, die von examinierten Pflegekräften bei einem pflegebedürftigen Patienten zu Hause durchgeführt werden. Die Pflegekräfte von Toll Betreuung kennen die Herausforderungen und wissen mit Ihren Sorgen umzugehen. Auf uns können Sie sich verlassen!
 
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Was zeichnet eine chronische Wunde aus?

Eine Wunde wird dann als chronisch bezeichnet, wenn sie nach 4 bis 12 Wochen – trotz fachgerechter Behandlung – noch nicht abgeheilt ist und auch keine Heilungstendenzen zeigt. Einige Wunden sind bereits von Beginn an chronisch, da ihnen eine Grunderkrankung vorausgeht, die gleichermaßen behandelt werden muss. Dazu gehören: Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus, Venenschwäche, Krampfadern, Immunschwäche und Infektionen.

 

Welche Arten der chronischen Wunde gibt es?

Es wird zwischen drei Wundarten unterschieden, die vor allem bei Menschen mit zunehmendem Alter und Pflegebedürftigen auftreten.

chronische Wunde: Ulcus cruris

„Das offene Bein“ (Ulcus cruris) tritt in Folge von Durchblutungsstörungen in den Beinen auf. Aufgrund einer Minderdurchblutung des Gewebes kommt es zu einem Sauerstoff- und Nährstoffmangel in den Zellen. Das Hauptgewebe wird zerstört. Die Konsequenz: Es bildet sich eine offene Wunde am Unterschenkel.

chronische Wunde: diabetischer Fuß

Wenn die Blutzuckerwerte bei einem Diabetes-mellitus-Patienten über längere Zeit nicht richtig eingestellt sind, kann es zu Schäden an den peripheren Nervenbahnen, den Gefäßinnenwänden der Blutkapillaren und Arterien kommen. Das führt dazu, dass sich Wundgeschwüre an den Füßen entwickeln – in diesem Fall spricht man vom sogenannten diabetischen Fuß.

chronische Wunde: Dekubitus

Ein Dekubitus entsteht, wenn auf das Hautgewebe ein langanhaltender Druck ausgeübt wird wie beispielsweise bei Patienten mit Bettlägerigkeit. Durch das lange Liegen bzw. Sitzen wird die Haut an den entsprechenden Bereichen nicht ausreichend durchblutet und das Gewebe beschädigt.

Symptome einer chronischen Wunde

  • starke Schmerzen
  • geschwollene Wundumgebung
  • eingeschränkte Mobilität
  • unangenehmer Wundgeruch
  • nässende Wunde

Einfühlsame Pflege bei einer chronischen Wunde durch Toll-Betreuung

Worauf wir bei der Pflege Wert legen: Mitgefühl, Vertrauen, Verständnis und Geduld. Unser Pflegepersonal arbeitet in kleinen Teams, die in einem Rhythmus von 14 Tagen wechseln. So können wir Ihnen über den gesamten Zeitraum eine lückenlose Pflege gewährleisten. Ein weiterer Pluspunkt: Sie haben stets die gleichen Ansprechpartner und können Vertrauen zu den Pflegekräften aufbauen. Wir passen den Umfang der Pflege stets an Ihre Bedürfnisse an – ganz individuell. In einem Gespräch halten wir fest, wie Sie sich eine Pflege von uns vorstellen.

Falls Sie noch Fragen zu unserer Pflege bei chronischen Wunden haben oder weitere Informationen zu unseren Leistungen wünschen, melden Sie sich! Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Pflege bei chronischer Wunde: im vertrauten Umfeld gesund werden

Chronische Wunden müssen aufgrund der zerstörten Hautbarriere besonders vor Verschmutzungen und Infektionen geschützt werden. Aus diesem Grund ist eine fachgerechte Wundversorgung durch kompetentes Pflegepersonal unerlässlich. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität des Betroffenen zu verbessern, die Wundheilung zu unterstützen und eine Wiederkehr der Wunde zu verhindern. Neben der Versorgung der chronischen Wunde sind wir außerdem für das Beobachten und Dokumentieren dieser zuständig. Wir behalten die Entwicklung der Wunde jederzeit im Auge und können – wenn nötig – einen Arzt bzw. Krankenwagen verständigen. In schwerwiegenden Fällen kann es überlebenswichtig sein, so schnell wie möglich zu handeln. Natürlich unterstützt Ihre Pflegekraft Sie auch bei Tätigkeiten des täglichen Lebens. Ob Körper- und Hautpflege, die richtige Ernährung, An- und Ausziehen oder Besuche beim Arzt – auf uns können Sie bauen!

Eine chronische Wunde ist mit starken Schmerzen verbunden, unter denen die Betroffenen sowohl körperlich als auch seelisch leiden. Daher kümmern wir uns auch um Ihre mentale Gesundheit und versuchen, jeden Tag neue Lebensfreude zu schenken. Soziale Kontakte, gemeinsame Spiele oder Gespräche können einen großen Teil dazu beitragen.

Hinweis
Anders als die Begriffe 24 Stunden Pflege oder 24 Stunden Betreuung vermuten lassen, arbeiten unsere Pflegekräfte nicht durchgehend 24 Stunden vor Ort sondern nach gültigen Arbeitszeitgesetzen mit täglichen Ruhepausen und ausreichenden Ruhe- und Regenerationsphasen. Eine 24-Stunden-Pflege mit durchgehender Präsenz ist dabei nicht ausgeschlossen, erfordert aber den Einsatz von entsprechend mehr Personal.


Der täglich zur Verfügung stehende Stundenumfang der Pflegekraft beinhaltet eine aktive Arbeitszeit und eine Bereitschaftszeit, in der die Pflegekraft vor Ort auf Anforderung zur Verfügung steht. Die Arbeitszeit richtet sich nach den jeweils getroffenen Absprachen und berücksichtigt den persönlichen Rhythmus und den gewohnten Tagesablauf des Kunden. Die aktive Zeit beinhaltet Leistungen der Grundpflege und hauswirtschaftlicher Tätigkeiten. Dabei verteilt sich die Arbeitszeit auf die Phasen, in denen der Pflegebedürftige konkrete Unterstützung benötigt oder Aufgaben im Haushalt anfallen. Außerhalb dieser Zeiten befindet sich die Pflegekraft auf Abruf in sogenannter Rufbereitschaft. Während dieser Rufbereitschaftszeit besteht für die Pflegekraft keine Verpflichtung, sich im Haus aufzuhalten. Sie kann aber bei Bedarf telefonisch kontaktiert werden, wenn eine konkrete Unterstützung des Pflegebedürftigen vor Ort erforderlich ist. Dies Rufbereitschaft besteht auch während der Nacht. Wobei im Fall eines nächtlichen Einsatzes aufgrund der gesetzlichen Ruhezeiten ein Zeitausgleich am Folgetag erforderlich sein kann.


Die Begriffe „24 Stunden Pflege“ und „24 Stunden Betreuung“ werden umgangssprachlich und branchenüblich genutzt.