Glossar

Palliativpflege

Die Palliativpflege

Die Pflege von sterbenskranken Menschen steht oft am Ende ihres Lebens und soll die verbleibende Zeit mit mehr Lebensqualität auffüllen. Der größte Wunsch am Lebensende ist es, zu Hause zu sterben. In einer Umgebung, in der sie sich wohlfühlen, fällt es oft leichter, das Schicksal zu akzeptieren. Die Palliativpflege zielt nicht darauf ab, den Gesundheitszustand oder die Mobilität zu verbessern. Liebevolle und fürsorgliche Pflegekräfte von Toll Betreuung und Pflege sind speziell geschult, Ängste zu nehmen und Schmerzen zu lindern. Hierbei geht es nicht um lebensverlängernde Maßnahmen, sondern um ein würdevolles Lebensende. Sowohl die Betroffenen selbst als auch die Angehörigen profitieren von der psychologischen Hilfe in der Palliativpflege.

Pflege bis zum Lebensende

Unheilbar oder lebensbedrohlich Erkrankte und auch deren Angehörige befinden sich in einer besonderen und sehr schweren Situation, die als Grenzerfahrung verstanden werden muss. Als Palliativpflege oder auch Sterbebegleitung wird die Betreuung bezeichnet, die ambulante Pflegedienste in dieser letzten Lebensphase leisten, um Schmerzen zu lindern und den Zustand zu verbessern. Sie ermöglicht es, zu Hause in vertrautem Umfeld Abschied zu nehmen und im Kreis der Familie zu verbleiben.

Das Ziel der Palliativpflege ist es dabei, den Erkrankten die verbleibende Lebenszeit so angenehm wie möglich zu gestalten, was sowohl die Linderung von physischen Schmerzen und die Symptomerkennung als auch die Hilfeleistung bei psychischen Belastungen beinhaltet – für Betroffene und Angehörige gleichermaßen. Auch die bewusste Auseinandersetzung mit dem Tod sowie die spirituelle Unterstützung spielen dabei eine Rolle und stellen eine wichtige Komponente der Palliativpflege dar.

Auch für die Angehörigen stellt die Situation eine besondere Belastung dar. Das Wissen, dass ein geliebtes Familienmitglied seine letzten Tage oder Wochen erlebt, macht den Alltag um einiges schwerer. Um sich in dieser Phase ganz um den Pflegebedürftigen zu kümmern und so viel Zeit wie möglich mit ihm zu verbringen, stehen Ihnen Möglichkeiten einer beruflichen Auszeit zur Verfügung. Sie können sich unbezahlt von Ihrem Arbeitgeber freistellen lassen und den finanziellen Ausgleich für den Verdienstausfall wahlweise über das Pflegegeld oder ein zinsfreies Darlehen arrangieren. Ihre soziale Absicherung wird dabei von der Pflegeversicherung übernommen.

Palliativpflege mit Toll Betreuung und Pflege

In enger Zusammenarbeit mit Ärzten sorgen ambulante Pflegedienste im Rahmen der Palliativpflege für eine optimale Versorgung bis zum Lebensende. Das frühe Erkennen von Schmerzen und Leiden gehört genauso wie die umfassende Grundpflege und – wenn notwendig – eine Betreuung rund um die Uhr dazu. Besonders die emotionalen Aspekte der Palliativpflege tragen dazu bei, dass diese spezielle Art der Betreuung den Erkrankten Sicherheit und Geborgenheit gibt und die Angst vor dem Sterben lindert. Die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen stehen dabei an erster Stelle und alle pflegerischen Anstrengungen und Betreuungsmaßnahmen zielen auf ein würdevolles und weitgehend autonomes Lebensende der Patienten ab. Abschied zu nehmen wird nie leicht sein, doch kann professionelle Palliativpflege nicht nur eine praktische Hilfe, sondern auch eine wichtige emotionale Unterstützung sein.

Kosten für die Palliativversorgung

Im Rahmen der Palliativpflege bleiben die normalen Pflegeleistungen nach dem Sozialgesetzbuch Elf (SGB XI) erhalten. Körperliche Hygiene, An- und Auskleiden, Ernährung und die medizinische Versorgung werden im Rahmen der Pflegesachleistungen weitergezahlt. Dabei können die pflegerischen Tätigkeiten sowohl in einer Heimunterbringung erfolgen als auch durch ambulante Pflegekräfte, die Ihnen Toll Betreuung und Pflege an die Seite stellt. Die zusätzlichen Aufgaben der Palliativpflege fallen in die Leistungserbringung durch die Krankenkasse nach dem Sozialgesetzbuch Fünf (SGB V). Darunter fallen auch die Kosten für eine palliative Betreuung im Krankenhaus.

Leistungen der unterstützenden Sterbebegleitung

In der Palliativpflege gibt es ein großes Leistungsspektrum, das die Schmerzen der Betroffenen lindert und psychologische Hilfe anbietet. In erster Instanz können auch Hausärzte die palliativmedizinische Versorgung übernehmen sowie Schmerztherapeuten die Leiden minimieren. Wird der Pflegebedürftige bereits zu Hause durch einen ambulanten Pflegedienst betreut, stehen auch palliative Krankenpfleger für die häusliche Betreuung bereit. Verschlechtert sich der Zustand, können Mediziner eine spezielle ambulante Palliativbetreuung (SAPV) verordnen, die mindestens für sieben Tage in Anspruch genommen werden kann – auf Antrag auch über den vollen erforderlichen Zeitraum. Sind keine genau definierten Maßnahmen nötig, können die Betroffenen auch kostenfreie ehrenamtliche Hilfe und Unterstützung in Anspruch nehmen, die bei den Krankenkassen zu erfragen sind.

Toll Betreuung und Pflege steht Ihnen gern für ein beratendes Informationsgespräch zur Verfügung und hilft Ihnen bei der Vermittlung einer liebevollen und zuverlässigen Palliativpflegekraft. Die deutschen, fest im Unternehmen angestellten Pflegekräfte stehen für Sie im Rahmen der arbeitszeitrechtlichen Regelungen rund um die Uhr bereit. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass die Pflegekräfte ihre freien Tage, regulären Urlaube und den gesetzlich verankerten Arbeitszeitausgleich erhalten.

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