Pflege nach Herzinfarkt, 24 Stunden Pflege nach einem Herzinfarkt, Richtige Ernährung, Nachversorgung nach einem Herzinfarkt

Die Pflege nach Herzinfarkt bedarf voller Aufmerksamkeit

Die Pflege nach Herzinfarkt bedarf voller Aufmerksamkeit

Über 300.000 Menschen erleiden jedes Jahr einen Herzinfarkt in Deutschland. Bei dem doch lebensbedrohlichen Herzinfarkt sterben Herzmuskelzellen ab. Schuld ist in der Regel der akute Verschluss eines Herzkranzgefäßes durch einen Thrombus. Es können viele Faktoren einen Herzinfarkt auslösen. Zu den wichtigsten, durch Lebensweise und Medikamente beeinflussbaren Risikofaktoren zählen: erhöhte Blutfette, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Rauchen. Ungesunde Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel und Stress können eine koronare Herzkrankheit begünstigen.

Wir bieten Ihnen die beste Nachversorgung nach einem Herzinfarkt:

Unsere Pflegekräfte entsprechen den besten Anforderungen, die nach einem Herzinfarkt oder auch bei bestehenden Herzkrankheiten notwendig sind. Am wichtigsten ist, dass der Pflegende unter ständiger Beobachtung steht. Die Gefahr eines Zweitinfarktes ist hoch und auch Herzrhythmusstörungen oder ein karidogener Schock sind nicht auszuschließen. Deshalb ist vor allem bei der Pflege nach einem Herzinfarkt die genaue Kontrolle der Herz-Kreislaufwerte sowie der Vitalfunktionen des Pflegebedürftigen wichtig, um etwaigen Komplikationen vorzubeugen. Auch das sofortige Erkennen und Behandeln von erneuten Herzinfarktsymptomen wie Unruhe, Übelkeit oder akutem Schmerz kann Leben retten. Dank der professionellen Ausbildung und der ständigen Weiterbildungsmaßnahmen der Pflegekräfte von Toll Betreuung können Sie sich darauf verlassen, dass Sie die Pflege nach einem Herzinfarkt in sichere Hände legen und wenn nötig eine Betreuung rund um die Uhr gewährleistet ist.

Unsere Pflegekräfte achten auf einen gesunden Lebensstil

Wer auf einen gesunden Lebensstil achtet, kann einem Herzinfarkt vielfach vorbeugen. Unsere Pflegekräfte achten auf mögliche Risikofaktoren und versuchen diesen entgegenzuwirken. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist immer sinnvoll. Empfohlen wird die sogenannte Mittelmeerkost: Wenig tierische Fette und Fleisch, stattdessen pflanzliche Öle, zweimal pro Woche Seefisch und viel Obst und Gemüse. Zudem sollte bei Übergewicht darauf geachtet werden dieses langsam zu reduzieren. Auch das Rauchen sollte aufgegeben werden. Raucher haben ein etwa dreimal so hohes Infarktrisiko wie Nichtraucher. Wer das Laster aufgibt, kann sein Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten also deutlich reduzieren. Bluthochdruckpatienten sollten auf gute Werte (unter 140/90 mm Hg) achten. Neben einer salzarmen Ernährung und regelmäßiger Bewegung sind dazu meist Medikamente nötig.

Auch Bewegung gehört zur Pflege nach Herzinfarkt

Mäßige Bewegung ohne Überanstrengung gehört ebenfalls zu den Grundpfeilern der Pflege nach einem Herzinfarkt und wird von unseren Pflegekräften liebevoll und kompetent übernommen. Regelmäßige Übungen und langsame Mobilisierung regen die Durchblutung an und werden in Absprache mit den behandelnden Ärzten genau auf den Betroffenen zugeschnitten. Entspannungsübungen helfen außerdem dabei, Stress zu vermeiden und das Herz zu schonen.
Die Pflegekräfte von Toll Betreuung erinnern den Pflegebedürftigen nach einem Herzinfarkt außerdem daran, dass Medikamente regelmäßig und korrekt eingenommen werden sollten. Auch das Einkaufen und Kochen kann von unseren Pflegekräften selbstverständlich übernommen werden und ist vor allem dann sinnvoll, wenn im Sinne der Herzgesundheit oder bei Diabetes eine Ernährungsumstellung vorgenommen werden muss. Auch kümmern wir uns je nach Ihrem individuell gewünschten Leistungspaket zum Beispiel um die Haushaltsführung und andere alltägliche Belange. Toll Betreuung ist auch bei der Pflege nach einem Herzinfarkt voll und ganz darauf bedacht, mit einer allumfassenden Versorgung auf physischer und psychischer Ebene professionell sowie einfühlsam und individuell auf die Betroffenen einzugehen und die Gesundheit auch bei Herzproblemen zu erhalten und zu verbessern.


Klinik bekämpft erstmals Krebs erfolgreich mit neuer Methode

Klinik bekämpft erstmals Krebs erfolgreich mit neuer Methode

Klinik bekämpft erstmals Krebs erfolgreich mit neuer Methode

Die photodynamische Therapie zerstört die Tumorzellen mittels Laserlicht. (Foto: Robert-Bosch-Krankenhaus)

Mit einer erst seit Kurzem in Deutschland zugelassenen Therapie hat das Robert-Bosch-Krankenhaus einen Gallengangtumor behandelt. Die Tumorzellen werden mit dem Laser verbrannt.

Bei der 73 Jahre alten Patientin wiesen Haut und Augen eine starke Gelbfärbung auf. Mit Verdacht auf Gallensteine kam sie ins Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus, wo nach Angaben der Klinik ein Cholangiokarzinom, ein bösartiger Tumor im Gallengang, diagnostiziert wurde. Dieser sei so groß gewesen, dass er bereits den Fluss der Galle behinderte.

Galle ist eine zähe Körperflüssigkeit, die in der Leber produziert, in der Gallenblase zwischengespeichert und zu den Mahlzeiten in den Zwölffingerdarm ausgeschüttet wird. Auf ihrem Weg durchläuft sie ein Gangsystem – die Gallenwege.

Tumor breitete sich in die Leber aus

Der Tumor breitete sich bereits entlang der Gallenwege weit in beide Seiten der Leber aus – zu weit, um ihn chirurgisch entfernen zu können. Für eine Chemotherapie sei die Patientin zu schwach gewesen. Prof. Jörg G. Albert, Chefarzt der Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, und sein Team im Robert-Bosch-Krankenhaus entschieden sich deshalb erstmals für den Einsatz der sogenannten photodynamischen Therapie.

Erst seit Kurzem zugelassene Methode

Diese Methode gibt es zwar schon seit Jahren, ist aber erst seit Kurzem in Deutschland zur Behandlung von Gallengangstumoren zugelassen.

Für die so genannte photodynamischen Therapie bekommt der Patient über die Vene eine Substanz gespritzt, die die Zellen im Körper extrem lichtempfindlich werden lässt. Dadurch können die kranken Zellen zielgenau im Gallengang mit Laserlicht bestrahlt werden. Wie bei einem Sonnenbrand zerstört das Licht das kranke Gewebe: Die Tumorzellen verbrennen und sterben ab.

Schonender als Chemotherapie

„Damit ist die photodynamische Therapie deutlich schonender als eine Chemotherapie, die immer auch gesunde Zellen zerstört“, sagt Prof. Albert. Weil ein Gallengangstumor oft spät erkannt werde, seien die Heilungschancen nur begrenzt. Durch die photodynamische Therapie könne die Lebensqualität der Patienten erhalten oder signifikant verbessert, ihr Leben verlängert werden.

Zwei Wochen Schutz vor der Sonne

Nach Angaben des Krankenhauses hat die Patientin den rund anderthalb Stunden dauernden Eingriff sehr gut überstanden. Zwei Wochen noch lag sie in einem abgedunkelten Zimmer, musste sich vor der Sonne schützen, da auch ihre Hautzellen sehr lichtempfindlich waren und bei Sonneneinstrahlung sofort verbrannt wären.

 

Quelle: https://www.schwaebische.de/sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-klinik-bek%C3%A4mpft-erstmals-krebs-erfolgreich-mit-neuer-methode-_arid,10934162.html