Rückenschmerzen

Rückenschmerzen beginnen bei den Füßen

Rückenschmerzen beginnen bei den Füßen

Gut zu Fuß mit dem richtigen Schuhwerk

Selsingen. Wenn wir Schuhe tragen, wird die natürliche Bewegungsabfolge beeinflusst. Zum einen dadurch, dass Schuhe Einheitsgrößen haben, Füße aber individuell verschieden sind. Zum anderen sind viele Schuhe gar nicht so konzipiert, dass sie gesundes Gehen ermöglichen. High Heels und Flip-Flops können auf Dauer zu schmerzenden Füßen, Muskelverspannungen in den Beinen und letztlich sogar zu Rückenbeschwerden führen.

Es empfiehlt sich also, so oft wie möglich rückengerechte Schuhe zu tragen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. erklärt, welche Schuhe den Bewegungsapparat am besten unterstützen und deswegen mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet wurden.

Aktivschuhe – sportliche Alltagsbegleiter

Aktivschuhe sind die perfekten Alltagsschuhe. Sie passen zu vielen Gelegenheiten, sind dezent und sportlich-elegant. Ein ausgeklügeltes Dämpfungssystem ist das Kernelement eines rückengerechten Aktivschuhs, denn es kompensiert die Stoß- und Druckkräfte, die beim Laufen auf harten Böden entstehen und eine Belastung für Muskeln und Gelenke darstellen.

Freizeitschuhe, die dem ganzen Körper gut tun

Viele Menschen tragen im Berufsleben Schuhe, die elegant, aber auf Dauer unbequem sind. Freizeitschuhe und -clogs müssen dies dann kompensieren – am besten dadurch, dass sie Füßen und Bewegungsapparat maximalen Komfort bieten. Eine den verschiedenen Fußzonen angepasste Dämpfung ist notwendig, um Stoßbelastungen abzufedern. Außerdem müssen die Füße im Schuh ausreichend Bewegungsfreiheit haben.

Weitere Infos bei: www.agr-ev.de


Ehrenamt im Ruhestand senkt Sterberisiko

Ehrenamt im Ruhestand senkt Sterberisiko

Ehrenamt im Ruhestand senkt Sterberisiko

Das Open Journal des British Medical Journal veröffentlichte eine Studie über Menschen im Ruhestand, die zeigt, dass die aktive Mitgliedschaft in sozialen Gruppen wie Buchclubs oder Kirchengemeinden positive Auswirkungen auf Gesundheit und Sterblichkeit hat.

Gemeinsam aktiv älter werden macht mehr Freude und hält gesund

Der Renteneintritt stellt einen wichtigen Übergang im Leben dar. Er hat signifikante Auswirkungen auf die Gesundheit. Viele ältere Menschen leiden nach Eintritt in den Ruhestand unter einer merklichen Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes. Die Studie in England untersuchte das Ausmaß, in welchem die Mitgliedschaft in sozialen Gruppen nach Beginn der Rente die Lebensqualität und die Sterblichkeit beeinflusst. Über einen Zeitraum von sechs Jahren wurden 424 Personen und eine gleich große Kontrollgruppe untersucht.

Engagement bestimmt Risiko

Das Resultat zeigte, dass Ruheständler, die vor Renteneintritt in zwei sozialen Gruppen aktiv waren, ein Sterberisiko von 2 Prozent innerhalb sechs Jahren hatten. Wenn sie die Mitgliedschaft in einer Gruppe verloren, stieg das Sterberisiko auf 5 Prozent. Traten sie aus beiden Gruppen aus, erhöhte sich das Sterberisiko auf 12 Prozent. Das Studienergebnis ist auch im Hinblick auf soziodemografische Variablen wie Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus und Einkommen stabil. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass die Mitgliedschaft in sozial aktiven Gruppen einen ähnlich positiven Effekt auf die Gesundheit hat wie regelmäßige körperliche Übungen.

Beratung zum Ehrenamt gefordert

Hanna Terrey von der Charity Aid Foun­dation sagte dazu: „Ehrenamtliche Tätigkeit spielt eine vitale Rolle im Kampf gegen Isolation und Einsamkeit, unter der momentan ein Drittel der älteren Bevölkerung leidet. Wer sich in den Ruhestand begibt, ist danach oft eine große Stütze für Familie und Freunde. Viele ältere Menschen möchten jedoch auch weiterhin gesellschaftlich engagiert sein und soziale Zwecke unterstützen. Jeder fünfte ältere Mensch ist der Überzeugung, Fähigkeiten oder Talente zu haben, die der Gesellschaft nützen könnten. Sie sehen gegenwärtig jedoch keine Möglichkeit, diese Ressourcen einzusetzen.“ Die Charity Aid Foundation schlägt daher vor, dass Ruheständler mit dem Rentenbescheid Beratung und Informationen darüber erhalten, wie sie sich im Ruhestand sozial engagieren können und welche Auswirkungen das auf ihre Gesundheit hat. Eine solche Beratung wäre ein großer Gewinn für die Betroffenen und die Gesellschaft im Allgemeinen.